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Wasser ist Leben – Gedanken zum Tag des Wassers

Heute Morgen beim Zähneputzen habe ich mir nichts weiter dabei gedacht. Auch als mir meine warme Zitrone zubereitete, achtete ich nicht weiter darauf, nahm es für selbstverständlich hin. Trinkwasser. Ein undendlicher Schwall davon ergießt sich aus meiner Wasserleitung, wenn ich den Hahn aufdrehe. Zu jeder Tages- und Nachtzeit. In unbegrenzter Menge.

Der heutige Weltwassertag ließ mich innehalten. Ich erinnerte mich an Situationen in Ländern, in denen dies nicht selbstverständlich ist. In denen ich nicht einfach den Hahn aufdrehen konnte, wenn ich durstig wurde. Erst kürzlich in Mexiko waren einige der Fragen die ich mir mehrmals am Tag stellen musste: Habe ich noch genug Wasser? Reicht es noch bis zum nächsten Morgen? Wo ist der nächste Shop, wo ich mir noch Wasser kaufen könnte? In Peru nahm ich abgefülltes Trinkwasser sogar zum Zähneputzen, in Sierra Leone musste ich mir manchmal das Wasser für eine Dusche aus einem Brunnen pumpen.

Weltweit haben 636 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser (UNICEF). Täglich sterben mehr als 700 Kinder an Krankheiten, die durch verunreinigtes Trinkwasser entstehen (UNICEF). Fehlendes Wasser und unzureichende Sanitärversorgung halten viele Mädchen weltweit davon ab, während ihrer Periode die Schule zu besuchen. Zudem müssen vorrangig Frauen und Mädchen teilweise lange und gefährliche Wege zurücklegen, um Wasser für ihre Familie zu holen. Eine mangelnde Versorgung an Wasser erschwert zudem die Landwirtschaft und führt somit zu Hunger und einer Verstärkung von Armut und Unsicherheit. Bereits jetzt übersteigt der Bedarf an Wasser die vorhandenen Ressourcen – 1,6 Erden wären eigentlich nötig, um diesen zu decken (BMZ). Es wird deutlich: Wasser ist Leben.

Diese Zahlen und Fakten zeichnen ein düsteres Bild und stimmen mich sehr nachdenklich. Gleichzeitig motivieren sie mich auch etwas zu tun! Und dafür gibt es viele Möglichkeiten:

Welche Ideen und Vorschläge habt ihr? Wie spart ihr Wasser?

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